Wellensittiche, Zebrafinken, Kanarienvögel und Nymphensittiche fressen bei jeder Gelegenheit und so viel sie nur können. Es könnte ja sein, dass in den nächsten Tagen Not am Vogel und erstmal fasten angesagt ist. Zumindest ergeht es diesen Vogelarten in der freien Wildbahn so. In der Heimtierhaltung steht Futter stets in ausreichender Menge zur Verfügung. Die Folge: Der Vogel legt Hüftgold an. Doch mit etwas mehr Bewegung und einem gesunden Speiseplan ist er bald wieder in Form.
Von wegen, so ein Hund ist anstrengend und muss immer beschäftigt und bespaßt werden. Im Gegenteil: „Zu viel Beschäftigung kann den Vierbeiner so überdrehen, dass er kaum noch runterkommt“, sagt Dr. Barbara Schöning, Präsidentin der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie (GTVMT) und Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz. Wenn es allen zu viel wird, sollten Hund und Halter sich möglichst entspannen und einen Gang runterschalten.
Das Klischee, Menschen wären für Katzen lediglich eine bequeme Futterquelle, hält sich hartnäckig. Doch dem ist nicht so. Stirbt ein geliebter Mensch, ist das nicht nur ein schwerer Verlust für Freunde und Familie. Auch Katzen trauern um ihren Menschen, der plötzlich nicht mehr da ist. Eine große Veränderung im Leben des Vierbeiners, die für Verunsicherung sorgen kann. In dieser schweren Zeit können sich Mensch und Tier gegenseitig eine Stütze sein.
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr: Die Aufzucht der Jungen ist beim Dreistachligen Stichling Männersache. Die liebevolle Pflege und Aufzucht des Nachwuchses durch diese Spezies ist nicht nur für Aquarienfans ein besonderes Schauspiel. Damit der alleinerziehende Fisch-Vater den Stress mit dem Nachwuchs besser verarbeiten kann, hat die Natur ihn mit einem größeren Gehirn ausgestattet. Das ist das Ergebnis einer Studie von Kieran Samuk und Teamkollegen von der Universität British Columbia in Kanada.
Bevor Hundefreunde das nächste Mal ihren Vierbeiner genervt aber freundlich als „Faulpelz“ oder „Stinker“ beschimpfen, sollten sie wissen: Der Hund kann zwischen den Zeilen lesen und versteht, ob er gerade gelobt wurde oder nicht. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der ungarischen Universität Eötvös Lorand in Budapest, deren Studie im Fachjournal „Science“ veröffentlicht wurde.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet – das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Graupapageien. Immerhin werden die Tiere bis zu 60 Jahre alt und sind zudem sehr loyale Lebensgefährten. Wenn sie sich einmal für einen Partner entschieden haben, dann bleibt es meistens dabei. „Scheidungen kommen bei Graupapageien selten vor“, sagt Hildegard Niemann, Biologin und Ziervogelexpertin. So eine Papageienehe kann schon mal, wenn es gut läuft, 50 Jahre und mehr halten. Doch wie finden Halter für ihr Tier den richtigen Partner oder die richtige Partnerin? Auf einer Partnerböse – für Papageien.
Alte Freunde laden zur Hochzeit ein. Es wird dringend Zeit für ein paar Tage weit weg vom Arbeitsplatz. Und die Eltern haben sich auch mal wieder einen Besuch verdient. Es gibt viele Gründe, um am Wochenende mit Sack und Pack ins Auto zu steigen und einen Kurztrip zu starten. Oft liegen dann mehrere hundert Kilometer vor den Reisenden – und ihren Vierbeinern, denn die fahren natürlich mit. Damit der Roadtrip für alle Beteiligten entspannt abläuft, sollten Hundefreunde einige Tipps beachten.
Es gibt Momente im Leben eines Fisches, da muss er Größe zeigen – so auch der Feuermaulbuntbarsch (Thorichthys meeki). Wenn er seine Angebetete beeindrucken oder anderen Fisch-Herren im Revier klar machen will, wer hier das Sagen hat, dann macht er sich ganz groß. Dazu wendet der von seinen Liebhabern oft zärtlich „Meeki“ genannte Fisch einen einfachen Trick an: Er macht dicke Backen.
Von wegen, die Katze braucht den Menschen gar nicht und wenn, dann nur als persönlichen Dosenöffner. Dieses Bild bringt nun eine Studie aus Mailand ins Wanken, die besagt: Katzen suchen beim Menschen Sicherheit, Beruhigung und Bestätigung. „Das Ziel unserer Studie war es herauszufinden, ob Katzen emotionale Informationen von Menschen aufnehmen und sich dann entsprechend verhalten“, heißt es in der Studie, deren Ergebnisse in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Animal Cognition veröffentlicht wurden.
Das Meerschweinchen springt mit allen vier Füßchen gleichzeitig hoch in die Luft. Dabei wölbt es seinen Rücken wie beim Bocksprung etwas nach oben. Anschließend läuft das Tier ausgelassen durchs Gehege, hebt erneut ab und dreht sich einmal um die eigene Achse. Bei diesem Bild muss so mancher Betrachter an poppenden Mais in einer heißen Pfanne denken. Deshalb wird dieses natürliche Verhalten der kleinen Nager häufig als popcornen bezeichnet.