Clickern bis der Vogel kommt: Nymphensittiche lieben Beschäftigung

Um die eher ruhigen, intelligenten und geselligen Tiere nicht nur zu zähmen, sondern auch zu fordern und fördern, ist das Clickertraining eine geeignete und erfolgserprobte Methode.
Als Clicker kann ein „Knackfrosch“ aus dem Spielwarengeschäft oder Zoofachhandel verwendet werden. Das Prinzip basiert auf Konditionierung: Nach jedem „Click“ bekommt der Nymphensittich einen Leckerbissen. So lernt er, dass dem Clicker-Geräusch etwas Positives folgt. Macht der Vogel etwas richtig, wird zur Bestätigung geclickt und das Tier bekommt eine Belohnung.
„Nymphensittiche sind sehr lernfähig. Sie sind dankbar für Beschäftigung und Anregung“, so Jutta Richter, Betreuerin der Internetseite www.nymphensittichseite.de. „Haben die Tiere den Zusammenhang sicher begriffen, clickert man, sobald sie das erwünschte Verhalten zeigen. Auf diese Weise können sie auch an einen sogenannten Zeigestab gewöhnt werden, mit dem Vogelhalter ihre Tiere führen können. Mit etwas Geduld lernen die Sittiche dank Clicker, dem Stab zu folgen“, so Richter weiter.
Nymphensittiche sollten immer mindestens zu zweit gehalten werden, sonst vereinsamen sie. Von großem Vorteil ist, dass sie von ihren Artgenossen durch Zusehen lernen können. Oft beobachten sie das Clickertraining ihres Gefährten ganz genau und schauen sich Aufgaben ab.
Als erste Herausforderungen können Nymphensittichfreunde ihren Lieblingen zum Beispiel beibringen, auf Zurufen zu kommen, die Flügel auszubreiten oder sogar kleine Gegenstände zu bringen. Weitere Infos dazu gibt es auch online unter www.nymphensittichseite.de.
Übrigens: Mit dem Clicker lassen sich auch Wellensittiche, Papageien oder Agaporniden gern und gut beschäftigen und zähmen. IVH