Fischreiher: Schutz vor ungebetenen Gästen am Gartenteich
- „Eine auf dem Teich treibende, spiegelnde Pyramide aus Aluminium, die sich mit dem Wind dreht und das Sonnenlicht reflektiert, schreckt Fischreiher ab“, sagt Iz Maglow, Betreiber der Internetseite www.gartenteichselbstbau.de. „Die benötigte Anzahl solcher Objekte ist abhängig von der Teichgröße.“
- Eine technische Möglichkeit ist der „Fischreiherschreck“, eine Kombination aus Wasserschlauch und Bewegungsmelder: Nimmt der Sensor eine Bewegung am Ufer wahr, sorgt der Sprinkler für eine Wassersalve und ein Spritz-Geräusch. Alternativ gibt es einen „Schreck“ auf akustischer Basis. Statt des Wasserschwalls erklingt hier ein lauter Ton.
- Fischreiher sind keine geselligen Tiere und fischen nicht am selben Teich wie ein Artgenosse. Daher kann das Aufstellen einer Fischreiher-Attrappe nützlich sein. „Man sollte jedoch die Intelligenz der Reiher nicht unterschätzen“, so Maglow. „Die Tiere beobachten ihren Jagdgrund oft stundenlang um jede mögliche Gefahr zu erkennen. Eine regungslose Attrappe hält sie daher meist nicht auf Dauer ab.“
- Besonders effektiv ist laut Maglow das Überspannen des Teichs mit Netzen, dünnem Blumendraht oder Angelsehnen. Das schränkt den Bewegungsfreiraum der Fischreiher so ein, dass sie in der Regel nach einem bequemeren Revier Ausschau halten werden. „Ganz wichtig ist hierbei, dass Schnüre bzw. Teichnetze gut sichtbar sind, sodass bereits ihr Anblick die Reiher abschreckt“, betont der Experte. „Die Netze dürfen die Vögel auf keinen Fall verletzen oder einfangen.“
Für jede der Abwehrmaßnahmen gilt: Bei aller Liebe zu den Teichbewohnern sollte man auch auf das Wohl der Fischreiher achten. Nicht zuletzt weil die Tiere unter Artenschutz stehen, dürfen Schnüre, Wasserstrahl und Co. sie nicht verletzen. IVH