Gesucht: Liebevolle Betreuung für Jan (3), Eva (7) und Labrador Tom (4)

„Ob Hund und Mensch miteinander auskommen, entscheidet sich meist in den ersten Minuten des Kennenlernens“, erklärt Anton Fichtlmeier, Hundeexperte und Besitzer einer Hundeschule. Aber neben einer natürlichen Sympathie für die Vierbeiner sollte der Babysitter auch noch andere Kriterien erfüllen:
„Wer Kinder und einen Hund betreut, muss vieles koordinieren können“, so Fichtlmeier. „Das Baby braucht eine neue Windel, der Hund möchte mal kurz vor die Tür und ein weiteres Kind braucht etwas zu essen.“
Auch wenn Hundebesitzer von ihrem Hund meist nur das Beste denken, sollte der Babysitter den Vierbeiner nie mit kleineren Kindern allein lassen. Er kann noch so lieb sein, läuft ein Kind weg oder hat ein spannendes Spielzeug, kann auch mal der Jagd- und Beutetrieb beim Hund ausgelöst werden.
Der Babysitter darf keine Unsicherheiten oder gar Angst mit in den Haushalt bringen. „Ganz wichtig ist, dass die Betreuungsperson Führungskompetenz hat. Sie muss dem Tier und den Kindern sagen können, wo es langgeht, sonst übernimmt schnell der Hund das Ruder“, weiß Fichtlmeier. „Am besten hat der Babysitter schon Erfahrungen mit Hunden gemacht und weiß, worauf er achten muss.“
Natürlich müssen auch die Kinder gut im Auge behalten werden: Sie sollten nicht auf dem Hund rumtoben, ihn an den Ohren ziehen oder ihm Schokolade geben – auch hier muss der Babysitter eingreifen und sich durchsetzen können. Beachten Eltern all diese Punkte bei der Wahl des Babysitters, sollte die Betreuung von Kindern und Hund in Zukunft gut klappen. IVH