Kuscheln im Schnee oder ab ins Haus? So überwintern Meerschweinchen am besten
„Bei warmen Temperaturen fühlen sich Meerschweinchen am wohlsten“, sagt Immanuel Birmelin, Meerschweinchen-Experte und Autor zahlreicher Heimtier-Ratgeber. „Deshalb sollten sie bei Außentemperaturen unter zehn Grad ins Haus geholt werden.“
Unter bestimmten Umständen kann das Freigehege auch winterfest gemacht werden. Wer seinen pelzigen Freunden ganzjährig die Möglichkeit geben möchte, die frische Luft zu genießen, muss jedoch unbedingt einige Dinge beachten:
·Ein geräumiges Haus, das die Meerschweinchen vor allen Wetterbedingungen schützt, ist ein wichtiger Bestandteil jeden Freigeheges. Bei einer ganzjährigen Außenhaltung ist ein trockener, gut isolierter Stall notwendig, der idealerweise im Schutz einer Überdachung des Hauses steht. Eine Klappe sorgt dafür, dass die Tiere ins Freie können, wenn sie möchten.
· Eine dicke Schicht aus Einstreu und Stroh, die regelmäßig gewechselt werden sollte, wärmt und schützt vor Kälte von unten.
·Meerschweinchen sollten immer zu mehreren gehalten werden. Besonders im Winter ist ein großes Rudel wichtig, da sie sich so gegenseitig wärmen können.
· Eine gute Idee ist es außerdem, eine Wärmelampe im Stall anzubringen, die für angenehme Temperaturen sorgt.
„In einem so ausgestatteten Freigehege, in dem sie zwischen dem warmen Stall und der frischen Luft draußen frei wechseln können, fühlen sich Meerschweinchen auch im Winter wohl“, weiß Immanuel Birmelin. Trotzdem haben sie nichts dagegen, wenn sie abends ins Haus geholt werden. Dann haben Meerschweinchenhalter die Möglichkeit, Kontakt mit ihren kleinen Freunden zu haben und sie mit Streicheleinheiten zu verwöhnen. IVH