Mit Hund zur Kur? So klappt‘s!
Diesen Wunsch von Tierhaltern haben auch immer mehr Kurkliniken erkannt und bieten Lösungen für Tierhalter an. Die Winkelwaldklinik im Schwarzwald-Tal Nordrach beispielsweise stellt separate Unterkünfte zur Verfügung, in denen der Patient gemeinsam mit seinem Hund untergebracht werden kann. Eine optimale Lösung, denn auf diese Weise hat der Patient die Möglichkeit, seinen geliebten Vierbeiner während des gesamten Aufenthaltes bei sich zu haben. Nur zu den eigentlichen Rehabilitationsmaßnahmen darf das Tier Frauchen oder Herrchen nicht begleiten und muss in der Unterkunft warten.
Ist eine Unterbringung direkt in der Kurklinik nicht möglich, sollten Tierbesitzer überlegen, ob sie das Tier nicht auch in einer nahegelegenen Tierpension einquartierten können, damit sie den vierbeinigen Liebling wenigstens regelmäßig besuchen können. Das Tierservicezentrum Bad Waldsee beispielsweise bietet Patienten der nahegelegenen Rehakliniken Bad Waldsee einen vergünstigten Kurgast-Preis für die Unterbringung des Tieres an. Sogar ein kostenloser Pendel-Service ist inklusive. So kann der Hundebesitzer auch während seines Kuraufenthaltes die täglichen Spaziergänge mit dem Vierbeiner genießen und Streicheleinheiten verteilen.
Einige Kliniken bieten neben stationären auch ambulante Rehabilitationsmaßnahmen an. In diesem Fall ist zu überprüfen, ob die Möglichkeit besteht, sich in einem Hotel oder einer Pension in unmittelbarer Nähe der Kurklinik einzumieten. Dabei muss jedoch selbstverständlich darauf geachtet werden, dass die Pension oder das Hotel die Hundehaltung erlaubt und die Betreuung für das Tier gewährleistet ist.
Es gibt also viele Möglichkeiten, eine Kur mit Hund „im Gepäck“ anzutreten. Interessierte Hundehalter informieren sich am besten direkt beim Stellen des Kurantrags bei ihrer Krankenkasse, welche Serviceleistungen es gibt und was bei Mitnahme eines Tieres hinsichtlich der Kosten etc. grundsätzlich zu beachten ist. IVH