Sonne, Gras und viel Platz: Frischluft lockt Meerschweinchen
„Das erste Mal ins Freie dürfen Meerschweinchen, wenn die Außentemperaturen konstant 12 Grad nicht unterschreiten“, sagt Immanuel Birmelin, Meerschweinchen-Experte und Autor zahlreicher Heimtier-Ratgeber. „Zu Beginn sollten die Meerschweinchen allerdings nicht länger als zwei bis drei Stunden draußen bleiben, so können sie sich langsam an die neue Situation und die ungewohnten Temperaturen gewöhnen“, so Birmelin weiter.
Am besten gönnen Meerschweinchen-Halter ihren Lieblingen ein Freiluftgehege. Damit sich die Tiere in der neuen Umgebung wohlfühlen, ist es ratsam, ihr gewohntes Häuschen und eine geräumige, wetterfeste Schutzhütte mit in das Gehege zu stellen. Sollte es plötzlich regnen oder stürmen, können sich die kleinen Nager schnell in die Behausung zurückziehen. Das gewohnte Häuschen kann nach einer Weile wieder in das Innengehege gestellt werden, da sich die Meerschweinchen mittlerweile mit dem Schutzhäuschen vertraut gemacht haben.
„Sobald die Meerschweinchen sich an das Gehege gewöhnt haben, können sie circa sechs Stunden täglich draußen sein. Abends kommen sie am besten wieder in die Wohnung. Streicheleinheiten und ein warmes Nachtlager stehen dann auf dem Programm“, erklärt Birmelin.
Damit der Garten gleichmäßig abgegrast wird und die Meerschweinchen frischen und nicht von Urin durchtränkten Boden unter sich haben, sollte das Gehege regelmäßig verschoben werden. Kommen nun noch ein Stück durchlöcherter Baumstamm oder einige Korkröhren hinein, haben die Meerschweinchen genügend Abwechslung, um ein zufriedenes Sommerhalbjahr an der frischen Luft zu genießen. Weitere Infos gibt es auch im G&U-Ratgeber „Mein Meerschweinchen“ von Immanuel Birmelin oder online unter www.ivh-online.de. IVH