Tierische Mitbewohner in vielen Seniorenheimen willkommen

Es ist wissenschaftlich belegt: Heimtiere tun auch – und gerade – älteren Menschen gut. Das wissen auch die Leiter von Seniorenheimen, wie eine Umfrage des Instituts für soziale Infrastruktur (ISIS) ergeben hat. Senioren, die beim Umzug in ein Seniorenheim ihr geliebtes Tier in die Einrichtung mitnehmen wollen, können dies in vielen Fällen tun. Spezielle Online-Suchmaschinen erleichtern die Auswahl der geeigneten Seniorenresidenz.

Die Umfrage des Sozialforschungsinstituts aus dem Jahr 2013 hat gezeigt: Seit dem Jahr 2000 steigt die Zahl der Einrichtungen, die Tierhaltung erlauben, an. Die befragten Leiter der Seniorenheime gaben aus ihrer Praxiserfahrung zahlreiche Gründe an, warum sie die Tierhaltung in ihrer Einrichtung befürworten. So erleichtere der vertraute „Lebensbegleiter“ das Einleben im Heim. Tiere wirken wohltuend und ausgleichend auf alle Bewohner, besonders auf Bewohner mit hochgradiger Demenz oder starker Unruhe. Die Lebensfreude der Senioren sei ausgeprägter und das Aktivitätsniveau höher. Das Tier biete zudem Gesprächsstoff und erleichtere den Kontakt zu anderen Menschen.

Wer gezielt ein Seniorenheim sucht, das Tiere nach vorheriger Absprache mit der Heimleitung grundsätzlich erlaubt, kann im Internet die Suchmaschinen www.altenheime.de und www.aok-pflegeheimnavigator.de, den Pflegenavigator der AOK, nutzen. So fällt die Suche nach der geeigneten Residenz für betagte Tierhalter nicht schwer.