Tierisches Zuhause: Ziervögel brauchen ihren Vogelbauer

Dass Wellis, Kanarien & Co. sich im Bauer gar nicht wohlfühlen können, ist ein ebenso altes wie hartnäckiges Vorurteil. Ist das Vogelheim liebevoll und vor allem artgerecht eingerichtet, ist genau das Gegenteil der Fall. Dann nämlich wird der Vogelbauer zu einem erholsamen Zuhause für seine gefiederten Bewohner.

 

In ihrem Vogelbauer können sie sich ungestört von ihren Freiflügen erholen, fressen und sich der Gefiederpflege widmen. Beachten Vogelfans ein paar Punkte, so ist der Bauer ein richtiges Zuhause:

  • Abstand wahren: Die Tierhalter sollten den Vogelbauer als Ruheort respektieren und die Vögel in ihrem Zuhause nicht stören, indem sie mit der Hand hineingreifen. Es sei denn, es muss Wasser oder Futter ausgewechselt werden.
  • Futtertipp: Leckeres Körnerfutter, frisches Wasser,  unbehandeltes Obst und Gemüse machen das Vogelheim zu einer richtigen Wohlfühloase für die kleinen Flieger.
  • Besonders bequem sitzen die Vögel während ihrer Pausen auf Stangen aus ungiftigem Naturholz wie zum Beispiel von Obst- und Nussbäumen. Vogelfreunde, die keinen eigenen Garten haben, finden geeignete Hölzer auch im Fachhandel.
  • Ganz wichtig: Runde Behausungen sind tabu! Sie bieten den Vögeln keinerlei Nischen, in die sie sich zurückzeihen können, und die Piepmatze können sich in ihnen nicht richtig orientieren. Ideal ist ein eckiges Heim, das ausreichend Platz für einige Flügelschläge bietet.
  • Am besten steht die Behausung an einer Wand. So fühlen sich die Vögel richtig wohl. Denn mit dieser Sicherheit im Rücken können die aufmerksamen Tiere ihre Umgebung unbeschwert beobachten.

Weitere Tipps rund um die Ziervogelhaltung gibt es auch online unter www.ivh-online.de. IVH