Sie sind in exotischen Ländern beheimatet, leben in Wüsten, im Regenwald oder auch an Gewässern. Auf den Betrachter üben sie eine unwiderstehliche Faszination aus: Die Rede ist von Schlangen, Echsen, Spinnen und Co. Kuscheltiere sind sie nicht. Für Naturliebhaber jedoch, die gerne das Verhalten der Tiere beobachten, sind es die idealen Mitbewohner. Welche Tiere sich für Terraristik-Neulinge eignen und was es grundsätzlich zu beachten gibt, weiß Dr. Markus Monzel, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT).
Es gibt viele gute Gründe dafür, sich ein Heimtier anzuschaffen: Tiere bringen Freude, sie schenken Wärme, Zuneigung und Trost. Insbesondere Kinder finden Tiere toll und hätten gerne eins zum Kümmern und Lieb haben. „Doch leider ist immer wieder zu beobachten, dass sich Menschen vorschnell ein Haustier anschaffen, ohne sich vorab ausgiebig zu informieren“, sagt Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn. Daher ist es wichtig, dass künftige Tierhalter prüfen, ob das Wunschtier zu den eigenen Lebensumständen und überhaupt zu einem selbst passt.
Jeder hat so seine Schlafgewohnheiten. Der eine braucht mehr, der andere weniger Schlaf. Manch einer schläft lieber in einer Kiste, ein anderer am liebsten unter freiem Himmel auf einer Schaukel. Einige Schlafgewohnheiten von Papageien mögen uns Menschen kurios erscheinen, haben aber einen pragmatischen Hintergrund. Sie dienen in erster Linie dem Schutz der Vögel, weiß Hildegard Niemann, Biologin und Ziervogelexpertin.
Können Katzen alleine zu Hause bleiben? Ja, das geht. Katzenhalter und die, die es werden wollen, müssen sich nicht einschränken, wenn das Tier ab und zu alleine bleiben muss. „Grundsätzlich gilt: Katzen können sich gegenseitig auch gute Gesellschaft leisten. Geschwister aus einem Wurf oder befreundete Katzen passen gut zusammen“, sagt Biologin Dr. Helga Hofmann. Nur Katzen, die in einer Wohnung aufgewachsen sind, dürfen als Wohnungskatzen gehalten werden.
Zu Weihnachten wünschen sich viele Menschen ein Tier. Vor allem auf dem Wunschzettel der Kinder steht oft eine Katze, ein Hundewelpe, ein Kaninchen oder auch ein Aquarium. „Dieser Wunsch bringt viele Probleme mit sich“, sagt Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn. „Denn ein Tier lässt sich nicht so einfach wie ein Pullover oder ein Spielzeug umtauschen und bringt viel Verantwortung mit sich.“ Im Interview mit dem Pressedienst des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e. V. erklärt der Experte, warum Tiere kein geeignetes Geschenk zu Weihnachten sind.
Mehr als jeder dritte Heimtierhalter beschenkt sein Tier zu Weihnachten. Dies ergab eine bundesweit repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V.
Freundschaft bedeutet auch zu teilen. Das sehen anscheinend auch Hunde so, denn laut einer aktuellen Studie aus dem österreichischen Messerli Forschungsinstitut an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien, geben Hunde anderen Hunden Futter, ohne etwas davon abzubekommen.
Eigentlich alles nur Routine: Abtasten, Abhören und in die Augen schauen, fertig – eigentlich. Aber der Besuch beim Tierarzt kann für Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen eine echte Herausforderung sein. Die Autofahrt, die fremden Gerüche und Geräusche und dann die vielen unbekannten Tiere im Wartezimmer. Hier kann der Tierbesitzer zur Beruhigung beitragen. Denn Ruhe und Behaglichkeit entspannen die kleinen Nager.
Es ist wieder so weit: Am 30. Oktober werden bundesweit die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Das bedeutet zwar, eine Stunde länger zu schlafen, dennoch tun sich viele Menschen mit der Anpassung schwer. Auch Tiere haben eine innere Uhr und können auf die Zeitumstellung reagieren. Besonders, wenn es um feste Rituale wie Füttern oder Gassi gehen geht. Ob Hund, Katze, Nager oder Sittich: Wer schon eine Woche vorher die festen Fressens-, Schlafens- oder Gassi-Geh-Zeiten jeden Tag Schritt für Schritt verzögert, gibt seinem Tier genügend Zeit, um sich an die Umstellung zu gewöhnen.
Was macht man(n), wenn man es auf eine gut aussehende Dame abgesehen hat, aber nicht möchte, dass die Konkurrenz auf sie aufmerksam wird? Richtig, man legt eine falsche Fährte und lenkt die Herren von der wahren Traumfrau ab – zumindest machen das Mexiko-Kärpflinge so. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forscherteams um Biologe Dr. David Bierbach vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei. „Die Fische fürchten, ihr bevorzugtes Weibchen könnte ihnen weggeschnappt werden“, erklärt der Studienleiter das Verhalten der Fisch-Herren. Ein interessantes Schauspiel – nicht nur für…