Wer glaubt, dass Kaninchen leise Gesellen sind, die nur süß anzuschauen sind, irrt. Ob anstupsen, sich reiben oder langmachen: Kaninchen zeigen deutlich, in welcher Stimmung sie gerade sind. Christiane Kautz, Kaninchenexpertin und Buchautorin, gibt Kaninchenfreunden Tipps, wie sie anhand der Körpersprache die Stimmung ihrer Langohren richtig einschätzen können.
Mit den steigenden Temperaturen im Sommer machen Zecken und Co. Hunden und Katzen das Leben schwer. „Zecken können nicht nur lästig sein, sondern auch Krankheiten übertragen“, sagt Dr. Sabine Schüller, Geschäftsführerin des Bundesverbands für Tiergesundheit. „Zu den gefährlichen Erkrankungen zählen Borreliose, Babesiose, auch Hundemalaria genannt, Ehrlichiose sowie die seltenere Hepatozoonose“, so die Expertin. Daher ist es wichtig, dass Halter ihre Tiere regelmäßig nach dem Spaziergang im Wald oder auf der Wiese auf Zecken untersuchen.
Katzen sind individuelle und selbstständige Tiere, die ihren Freiraum benötigen, aber genauso liebesbedürftig und anhänglich sein können. Vor allem auf Veränderungen in ihrem näheren Lebensumfeld reagieren sie empfindlich. Beispielsweise, wenn sich Nachwuchs ankündigt und sich der Fokus der Menschenfamilie von der Katze auf das Baby verschiebt. „Damit keine Eifersucht aufkommt, sollte im Umgang mit der Katze alles so beibehalten werden, wie es ist“, sagt Astrid Behr, Tierärztin vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte.
Im Sommer machen die hohen Temperaturen nicht nur Menschen, sondern auch Heimtieren zu schaffen. Auch sie können empfindlich auf Hitze reagieren und brauchen dann die eine oder andere Verschnaufpause und Abkühlung. Ob Hund, Katze, Kleintier oder Fisch: Mit folgenden Tipps von Dr. Gerd Ludwig, Zoologe und Ratgeber-Autor, können Tierfreunde ihre Lieblinge entspannt und sicher durch den Sommer bringen.
Verreisen mit Hund? Ein Selbstgänger. Wer aber keine Lust auf Urlaub allein mit seinem Vierbeiner hat, für den könnten Gruppenreisen mit Hund eine abwechslungsreiche Alternative sein. Ob entspanntes Kanufahren auf der Lahn, Kulturreise am Bodensee, sportliches Bergsteigen in den Dolomiten oder ein aufregendes Wochenende in der Eifel, wo ein spannender Kriminalfall zu lösen ist: Hund und Halter können zusammen viel unternehmen, Abenteuer erleben und Freundschaften knüpfen. Verschiedene Anbieter haben das passende Angebot für das Hund-Mensch-Duo.
Fische sind stumm? Von wegen! Dann und wann kann es aus dem Aquarium so tönen, als würde man eine verrostete Fahrradklingel oder ein Telefon klingeln hören. Das liegt an einem ganz besonderen Aquariumbewohner: dem Knurrenden Gurami. „In einem leisen Raum kann man das Geräusch einige Meter weit hören“, sagt Harro Hieronimus, Fachredakteur Fische der Zeitschrift „Aquaristik“.
Ein herzhaftes, langes Gähnen ist ansteckend. Lange glaubten Wissenschaftler, dass dies nur bei Menschen, Schimpansen, Hunden und Ratten so ist. Jetzt haben US-Forscher bewiesen, dass das Gähnen auch bei Wellensittichen ansteckend ist. „Bis heute ist dies der erste experimentelle Nachweis von ansteckendem Gähnen bei Nicht-Säugetierarten", sagt Dr. Andrew Gallup, Studienleiter und Psychologie-Professor an der State University in New York.
Ob Chinchillas, Degus, Hamster, Streifenhörnchen, Renn- oder Springmäuse: Ein Sandbad darf in kaum einem Kleintierheim fehlen. „Für eine Vielzahl verschiedenster Kleinsäugerarten ist ein Sandbad essenziell für die Gesundheit, das Wohlbefinden und für das Zusammenleben beziehungsweise die Kommunikation“, sagt Prof. Michael Fehr von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.
Gestresst? Unruhig? Ein Gedanke jagt den nächsten und das Grübeln hört nicht auf? So manchem Aquarienbesitzer ist das völlig fremd. Denn was Aquarienbesitzer schon längst wussten, ist jetzt auch wissenschaftlich bewiesen: Das Beobachten von Aquarien entspannt nicht nur, sondern fördert auch das seelische und körperliche Wohlbefinden. Das bestätigt eine Studie der britischen Universitäten Exeter und Plymouth vom vergangenen Jahr.
Heimtiere gehören längst zur Familie. Sie werden gestreichelt, geherzt und gedrückt. Manchmal gibt es gar ein Küsschen auf die feuchte Schnauze. Doch ob Spielen, Herzen oder Kuscheln: Hygiene im Zusammenleben mit tierischen Familienmitgliedern ist wichtig, denn Haustiere können auch potenziell Krankheiten übertragen.